Absichtserklärung: Bayern und Baskenland planen gemeinsame Projekte

Europaministerin Huml: Können auf jahrzehntelanger Verbundenheit aufbauen

Bei einem Treffen im Prinz-Carl-Palais der Bayerischen Staatskanzlei unterzeichneten Bayerns Staatsministerin für Europaangelegenheiten und Internationales, Melanie Huml und die Generalsekretärin für Auswärtige Angelegenheiten der Autonomen Gemeinschaft Baskenland María Ángeles Elorza Zubiria eine gemeinsame Absichtserklärung. Sie vereinbarten, die Beziehungen zwischen den beiden Ländern fortzuentwickeln und weiter zu vertiefen.

Huml: „Bayern und das Baskenland können auf einer jahrzehntelangen Verbundenheit aufbauen. Wir wollen heute aber nicht nur ein Papier unterschreiben, sondern unsere Zusammenarbeit auch mit konkreten Projekten hinterlegen. Was uns eint, ist unser Anspruch, starke Regionen in einem geeinten starken Europa zu sein.“ Ein Schwerpunkt der zukünftigen Zusammenarbeit soll auf den Themen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit und umweltfreundliche Technologien sowie moderne Mobilität liegen.

Eine erste Gemeinsame Erklärung unterschrieben Bayern und das spanische Baskenland bereits 1994. Die beiden Regionen zählen zu den wirtschaftsstärksten Zentren Europas und ihrer Länder und nehmen eine führende Rolle bei Innovation, Technologie und Wissenschaft ein. Beide zeichnet eine ausgeprägte regionale Identität aus.

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