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Der Verkehrsentwicklungsplan legt die Ziele und Strategien im Bereich Mobilität für die nächsten zehn bis 15 Jahre fest

Das umfangreiche Maßnahmenpaket gilt es in den kommenden Jahren umzusetzen. Schwerpunkt liegt auf der Stärkung des Umweltverbundes aus ÖPNV, Rad- und Fußverkehr in Bamberg. „Ziel des Verkehrsentwicklungsplans ist es, die Mobilität in Bamberg sicherzustellen, den Verkehr umweltfreundlich und sicher zu machen“, betont Mobilitätsreferent Jonas Glüsenkamp

Über 90 Seiten stark – hinzu kommen fast 70 Seiten an Maßnahmen und Karten zu Radverkehrsrouten, öffentlichem Personennah- und Fußverkehr: Am Mittwoch, 18. Mai 2022, hat der Stadtrat dem Verkehrsentwicklungsplan Grünes Licht gegeben. Mit dem Masterplan werden künftige Mobilitätsbedürfnisse und Lebensqualität in Bamberg stärker in Einklang gebracht, die Folgen des Klimawandels und die demografischen Veränderungen in den Blick genommen.  

Bereits vor sieben Jahren war das Gutachterbüro Planersocietät beauftragt worden, den Verkehrsentwicklungsplan (VEP 2030) zu erstellen. Nach ausführlicher Bestandsaufnahme wurden Leitbild und Ziele formuliert. Begleitet wurde der Prozess von der umfangreichsten Bürgerbeteiligung, die Bamberg jemals erlebt hat. Elf Lenkungsgruppensitzungen, zahlreiche Workshops, Informationsveranstaltungen und Online-Beteiligungen formten den Prozess. 

Das erarbeitete Maßnahmenpaket beinhaltet mehr alternative Mobilitätsangebote, eine stärkere Verknüpfung der einzelnen Verkehrssysteme – aber auch weniger Dominanz des Kfz-Verkehrs. „Ein wichtiger Punkt ist die ‚Vision Zero‘: Wir wollen keine Verkehrstoten in Bamberg“, verdeutlicht Mobilitätsreferent Jonas Glüsenkamp die Stoßrichtung.  

Berücksichtigt sind dabei auch die Herausforderungen, die Bamberg in Zukunft begleiten werden. Etwa der Bahnausbau: Mit der Einbindung des S-Bahn-Halts Süd sowie dem Bau eines Regionalen Omnibusbahnhofs werden Chancen zur Verbesserung der vernetzten Mobilität in Bamberg wahrgenommen. 

Die Empfehlungen des Maßnahmenkatalogs werden nun in den kommenden acht Jahren umgesetzt. Hier hat wieder der Stadtrat das letzte Wort: „Jede einzelne Maßnahme wird bei Umsetzungsreife noch einmal in den Gremien beraten“, skizziert der Mobilitätsreferent die weitere Vorgehensweise.   

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